Kreislaufwirtschafts-Guide um effiziente KI-Strategien erweitert

Kreislaufstrategien wie Eco-Design, Recycling, Reparatur und Wiederverwendung können in unterschiedlichen Phasen des Produktlebenszyklus eingesetzt werden und stehen im Fokus des Kreislaufwirtschafts-Guides. Dazu demonstrieren insgesamt neun Praxisbeispiele, wie sich zirkuläres Wirtschaften und KI-Nutzung kombinieren lassen, um einen optimalen Ressourcenverbrauch sicherzustellen.
Per Mausklick auf eine der sieben thematisch angeordneten Schaltflächen zeigt der Guide jeweils eine Erklärung konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Einsatz von KI an. Mindestens ein Beispiel, in dem die Technologie bereits erfolgreich zur Anwendung gebracht wurde, erklärt die Vorgehensweise und die jeweilige Branche.
Von Ressourcenplanung bis Wiederverwendung: Kreislaufwirtschaft mit KI voranbringen
Mit ihrer Fähigkeit, sich systematisch Muster anzueignen, können KI-Anwendungen die Notwendigkeit einer Wartung vorausschauend erkennen und wichtige Empfehlungen mit Rücksicht auf maschinellen Verschleiß, Energienutzung und Wiederaufbereitung geben.
Beispielsweise analysiert KI Sensordaten aus komplexen Internet-of-Things-Systemen (IoT) in der Produktionsphase. Dadurch werden Prozessabweichungen und die Auslastung herstellender Anlagen transparent überprüfbar. Auf dieser Datengrundlage lassen sich sowohl Stillstände reduzieren als auch Material- und Energieverbräuche optimieren. Weniger Neuanschaffungen und Emissionen sind die Folge.
In Kombination mit anderen Technologien wie Digitalen Zwillingen kann KI auch in den Phasen der Planung und Nutzung unterstützen: Indem sie verschiedene Nutzungsverhalten lernt, werden Simulationen der Wirkung von äußeren Einflüssen auf ein Produkt möglich. Dies erlaubt die Ableitung von Empfehlungen für Weiterentwicklungen, die sich durch ihre Nutzerfreundlichkeit und ökologische Verträglichkeit auszeichnen (Stichwort Eco-Design). Dank solcher Anpassungen bleibt ein Produkt effizient und länger im Nutzungszyklus. Am Nutzungsende erleichtert die KI individuelle Entscheidungen, da sie die Materialzusammensetzung kennt und je nach Restnutzungsdauer und Demontagefreundlichkeit eine Reparatur, Wiederaufbereitung, den Weiterverkauf oder Recycling empfehlen kann.
Beispiele aus der Praxis für die Praxis
Als kostenfreies Tool beinhaltet der Kreislaufwirtschafts‑Guide nützliche Tipps für Ressourceneinsparungen und Effizienzsteigerungen mit KI. Seine Beispiele reichen von KI‑gestützter Werkzeugoptimierung in der Kunststoff‑Extrusion, die Rezyklatanteile erhöht und Lebensdauern verlängert, über Deep‑Learning‑basierte Qualitätskontrollen für weniger Ausschüsse bis hin zu einer optimierten und kraftstoffsparenden Routenplanung. Die Automatisierung von Sortierkranen im Sperrmüllrecycling demonstriert, wie KI Rückgewinnungsquoten verbessert und gefährliche Stoffe schneller entfernt. Dabei wird jedes Beispiel durch einen Link ergänzt, sodass man sich im Detail informieren kann.
Gründe für zirkuläres Wirtschaften
Die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft gilt als notwendiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität. Nachhaltigkeits-Expert:innen gehen davon aus, dass bis 2050 die Rohstoffe von drei Erden benötigt werden, um den Markt zu befriedigen, wenn weiter an der Linearwirtschaft festgehalten wird.
Unter Kreislaufwirtschaftsguide können Sie den Kreislaufwirtschafts-Guide ausprobieren und seine KI-Strategien nachlesen. Den qualitativen Reifegrad Ihres Unternehmens für kreislaufwirtschaftliche Maßnahmen können sie mit unserem Kreislaufwirtschafts-Check unter Kreislaufwirtschafts-Check ermitteln.
Haben Sie Fragen zu unseren anderen kostenfreien Dienstleistungen? Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen, um herauszufinden, wie wir Sie am besten unterstützen können.
Autorin: Stella Ingenfeld
Copyright: Jacqueline Ullmann





