Wie wir mit KI unsere Roadmap neu gedacht haben – ein Blick hinter die Kulissen

Unser Vorhaben: Eine einzige Roadmap – umgesetzt durch vier verschiedene KI-Assistenten.
Im Austausch mit Unternehmen merken wir immer wieder: Das Verständnis für KI entsteht dann, wenn wir Anwendungsfälle greifbar machen. Deshalb haben wir nicht nur theoretisch über KI gesprochen, sondern einen praktischen Test entwickelt, der den kreativen Spielraum und die strukturellen Unterschiede verschiedener Tools sichtbar macht.
Unsere Leitfrage lautete: Wie unterschiedlich interpretiert KI denselben Prompt – und welche Roadmap-Versionen entstehen dadurch?
Vom ersten Prompt bis zur fertigen Infografik – so sind wir vorgegangen
1. Erstellung eines Ausgangsprompts
Zu Beginn stand ein klar definierter Prompt für eine visuelle Roadmap, die bestimmte Inhalte, Strukturpunkte und Designanforderungen erfüllen sollte. Er war bewusst detailliert formuliert, damit die Tools dieselbe Grundlage erhalten.
2. Verfeinerung durch eine KI
Während der ersten Tests stellten wir fest, dass einzelne Inhalte von einigen Tools nicht zuverlässig übernommen wurden. Deshalb ließen wir unseren Ausgangsprompt zusätzlich von einer KI optimieren. Das Ziel: präziser, vollständiger und weniger interpretationsanfällig.
3. Umsetzung in vier KI-Tools
Der optimierte Prompt wurde anschließend in Manus, Gemini, ChatGPT und Copilot eingesetzt. Alle Tools erhielten dieselbe Aufgabenstellung – und dennoch: Die Ergebnisse unterschieden sich deutlich in Aufbau, Bildsprache und Priorisierung.
4. Drei iterative Verbesserungsrunden
Wo grobe Fehler oder visuelle Unstimmigkeiten erkennbar waren, haben wir jeweils bis zu drei Verbesserungsschleifen durchgeführt. So konnten wir sowohl die Fehlertoleranz als auch das „Lernverhalten“ der Tools beobachten.
5. Sammlung & Aufbereitung
Zum Abschluss wurden alle finalen Roadmaps gesammelt, verglichen und für Social Media, Website und weitere Kommunikationsformate aufbereitet. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll: KI-gestützte Visualisierung ist heute schon leistungsfähig – doch jedes Tool hat seine eigene „Designhandschrift“.
Was wir gelernt haben
- KI ist kein Ersatz für Konzeptarbeit, sondern ein Verstärker, der gute Eingaben sichtbar macht.
- Der Prompt ist entscheidend – kleine Formulierungsunterschiede führen zu stark abweichenden Ergebnissen.
- Jede KI interpretiert Inhalte unterschiedlich, selbst wenn die Vorgaben identisch sind.
- Iterationen verbessern das Ergebnis deutlich, aber nicht jedes Tool reagiert gleichermaßen zuverlässig.
- Designvielfalt entsteht automatisch – eine Stärke, die wir im Mittelstand künftig bewusst nutzen können.
Warum das für den Mittelstand relevant ist
Die Frage „Wie kann KI meinen Arbeitsalltag wirklich unterstützen?“ steht häufig im Mittelpunkt.
Genau solche praktische Anwendungen geben darauf praktische Antworten. Sie machen sichtbar, wie KI bei der Erstellung von Roadmaps, Präsentationen oder Konzeptvisualisierungen helfen kann – schnell, flexibel und in verschiedenen Stilen.
Und sie zeigen ebenso klar: Wer bereit ist zu testen und zu lernen, wer Präzision in der Aufgabenstellung investiert, und wer Iterationen akzeptiert, der kann KI schon heute als echten Produktivitätsfaktor nutzen.
Copyright: Bildgenerierung durch Manus, Gemini, ChatGPT und Copilot








