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Klimaneutrale Geschäftsmodelle – essenziell für den Weg in eine klimaorientierte Zukunft

Julian Heinrich

Entdecken Sie, wie klimaneutrale Geschäftsmodelle die Zukunft des Mittelstands prägen und warum KMU sich zunehmend damit beschäftigen – ein Blick auf die Motivationen, Werkzeuge und Herausforderungen der nachhaltigen Transformation von Geschäftsmodellen.

Das Ziel klimaneutraler Geschäftsmodelle gewinnt an Bedeutung, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Julian Heinrich, Projektmitarbeiter im Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke, erläutert in einem Interview für den Mittelstand-Digital Themenhub „Klimaneutralität“, wie sich ein solches Geschäftsmodell von klassischen Modellen unterscheidet und wie Wertschöpfungsnetzwerke und digitale Tools KMU bei dieser Transformation unterstützen können.

Klimaneutrale Geschäftsmodelle zeichnen sich dadurch aus, dass sie darauf angelegt sind, das Wertversprechen auf klimaneutrale Weise zu realisieren. Dies erfordert Anpassungen in allen Phasen und Bereichen des Geschäftsmodells, wobei der Fokus darauf liegt, CO₂-Emissionen zu reduzieren oder entsprechend zu vermeiden. Dem Erfassen und Gestalten von Alternativen zu energieintensiven Prozessen kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, wobei digitale Modellierungstools bei der Prozesserfassung bereits sinnvoll unterstützen können.

Anreize und Tools für klimaneutrale Geschäftsmodelle

Für mittelständische Unternehmen bieten sich verschiedene Anreize zur Auseinandersetzung mit klimaneutralen Geschäftsmodellen. Regulatorische Anforderungen und das Vermeiden von Kosten sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie die Möglichkeit, das Image zu verbessern und neue Geschäftschancen zu erschließen. Teilweise entsteht dabei allerdings eine für das einzelne Unternehmen schwer zu beherrschende Komplexität.

Kooperative Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsnetzwerke können unter anderem durch sich herausbildende Synergien und die Möglichkeit zur Spezialisierung dazu beitragen, steigende Anforderungen zu bewältigen. Eine Übersicht zu Erfolgsfaktoren für kooperative Geschäftsmodelle finden Sie hier.

Die Integration des Ansatzes zur Kreislaufwirtschaft kann den Erfolg klimaneutraler Geschäftsmodelle darüber hinaus beschleunigen und vereinfachen, indem Abfälle reduziert und Ressourcen effizienter genutzt werden. Digitale Tools können auch hier entlasten, indem sie beispielsweise KMU unterstützen, Transparenz entlang der Lieferkette zu schaffen. Einen Guide zur Kreislaufwirtschaft finden Sie hier.

Fazit

Insgesamt betrachtet bieten klimaneutrale Geschäftsmodelle nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch wirtschaftliche Chancen für den Mittelstand: Unter anderem durch das Integrieren und Anwenden digitaler Tools, als auch kooperativer Ansätze kann den regulatorischen und wettbewerblichen Anforderungen standgehalten werden und ein positiver Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung gelingen.

Das gesamte Interview finden Sie hier


Copyright: © Fraunhofer IMW / Philipp Körner

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